GEMEINDE ZETTLING

Gemeinde Zettling

Laa 37 • 8141 Zettling
E-Mail: gde@zettling.steiermark.at 
Telefon: 03135 - 52435 0 

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Unsere Gemeinde einst

Die erste urkundliche Nennung vom heutigen Zettling war im Jahre 1156 in einer im Stift Rein verwahrten Urkunde. 1156 bestätigte Erzbischof Eberhard I von Salzburg dem Stift Rein seine Zehentrechte und erhielt unter anderem dafür auch zwei Huben in Cetelarn.

Im Jahr 1267/68 scheint erstmals der Name von Bierbaum als Pyrpaum im landesfürstlichen Marchfutterurbar der Eggenberger Fürsten auf, von dem es 1430 hieß, des es im Murfeld in Premsteter Pfarr lag. Dem ursprünglichen Siedlungsbild und der Flurverteilung nach wurden Zettling und Bierbaum früher und Laa später (bereits als Straßendorf), gegründet. (Vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts).

Aus Cetelarn und später Zedlarn wurde erst in der Neuzeit Zettling. Die Bewohner waren z.T. Bienenzüchter, die ihre Bienen im Kaiserwald fliegen ließen. Hügelgräberfelder die hier gefunden wurden, zeigen, dass Menschen bereits in früherer Zeit wussten, wie ertragreich der Boden in dieser Landschaft ist.

Als 1848 die Grunduntertänigkeit aufgehoben wurde (Bauernbefreiung) hatten die Besitzer von Bierbaum, Laa und Zettling ein Drittel des Schätzwertes ihrer Liegenschaften an die Grundherrschaften als Entschädigung zu entrichten.
Da im Jahre 1834 ein Großbrand die drei Dörfer beinahe vollständig vernichtete, gibt es in der Gemeinde fast keine alte Bausubstanz. Damals wurden die Häuser, bedingt durch die finanzielle Not, rasch und ohne die nötige Sorgfalt wieder aufgebaut, so dass bereits beinahe alle Häuser wieder erneuert werden mussten.

In weiterer Folge wurden die Ortschaften der Verwaltungsgemeinde Unterpremstätten zugeteilt. Nachdem das politische Klima in Unterpremstätten immer schlechter wurde, kam es mit Beschluß vom 11. Juni 1931 zur Gesetzlegung für die Teilung. Zettling wurde mit Wirkung vom 1. Jänner 1932 eine eigene Gemeinde. Vor dem Jahr 1932 geho?rten die drei Dörfer Bierbaum, Laa und Zettling der Gemeinde Unterpremstätten an und wurden als die "unteren Dörfer" bezeichnet.

Errichtung der Gemeinde Zettling

In der Sitzung des Gemeinderates Unterpremstätten zu welchem Zettling, Laa und Bierbaum seit dem Bestehen der politischen Gemeinde Unterpremstätten gehörte, hatten am 7. November 1929 die Gemeinderäte Matthias Suppan, Johann Plattl und Alois Fruhmann, sämtliche Besitzer im Gebiete der heutigen Gemeinde Zettling, einen Antrag eingebracht, auf Abtretung der Katastralgemeinden Bierbaum, Laa und Zettling von der Ortsgemeinde Unterpremstätten und Schaffung einer selbständigen Ortsgemeinde ... (Auszug aus dem Protokoll)

Nach den freien Wahlen agierte Herr Matthias Suppan vulgo Karl (Bierbaum) ab 1932 als 1. Bürgermeister und Herr Johann Hofer vulgo Leibnitzer (Laa) als erster Gemeindesekretär.
Mehrmals wurde der Antrag gestellt, den Laaer Spitz an Kalsdorf abzutreten und dafür von Unterpremsta?tten Teile des Kaiserwaldes mit der heutigen Kaiserwaldsiedlung zu erhalten.(1932, 1947). Erst um 1950 wurde dieser Tausch tatsächlich verwirklicht.

Bis in die späten 90iger Jahre hat sich in der Gemeinde Zettling großteils die ländlich bäuerliche Struktur mit einigen kleineren und mittleren Gewerbebetrieben erhalten. Es existieren zu dieser Zeit gut funktionierende Landwirtschaften mit einem relativ hohen Anteil an Vollerwerbsbetrieben, zum Teil erfolgt die Vermarktung und Verarbeitung in einem ortsansa?ssigen Gewerbebetrieb. In den letzten eineinhalb Jahrzehnten kann Zettling auch auf einen starken Aufschwung im gewerblichen Bereich zurückblicken.

Die Gemeinde Zettling gehört zur Pfarre Premstätten und pflegt auch gute Nachbarschaft mit der Marktgemeinde Unterpremstätten, mit der wir noch immer in vielen Belangen verbunden sind, z.B. Standesamt, Staatsbürgerschaftsverband und Schulwesen.

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